EXIT oder besser ex it!

Anfang Juli waren vier Freunde und ich am Exit Festival in Novi Sad, Serbien. Das Festival ist eines der ‘best major european festivals’ und findet in der alten Festungsanlage der Stadt statt. Eine absolut geniale Location!! Die kleineren Bühnen waren jeweils in den Festungsgräben aufgebaut. Man lief durch Tunnels, auf Festungsmauern und Brücken, um von Stage zu Stage zu gelangen. Gewohnt haben wir in der Wohnung eines netten Serben, der uns seine 4-Wände für eine Woche vermietet hatte.

Das Festival war absolut super. Alles war gut organisiert und die Acts waren toll!! Leider haben wir einige Hauptacts aufgrund von späten Znachts und natürlich dem WM-Finale (Schlaaaaand!) verpasst. Ein riesen Spass war auch die Silent Disco, in der man Kopfhörer mit zwei verschiedenen Kanälen bekam. Wer welchen Kanal hörte war dann ganz einfach am Tanzstil zu sehen ;)

Serbien hat mir sehr gut gefallen. Es war ganz anders als ich erwartet hätte… Die Serben sind ein freundliches Völkchen, auch wenn man sich eher mit Händen und Füssen, als in Englisch verständingen mus.

Who are those guys? (Lumnezia)

Am 26. Juli machten Sarah und ich uns auf den langen Weg zum Lumnezia Festival in Degen. (Ok zugegeben, von meinem Zuhause aus war das Knapp eine Stunde Zug und Shuttle Bus). Merri musste leider Zuhause bleiben, um sich komplett vom EXIT zu erholen.. :D Trotz Regen und Schlamm war es grossartig! Dank Musik, Lumi-Leute, Flavio (LeVois), und alli woni kenne ;P

 

Ein weiteres persönliches Highlight war die Band Abby. Check’m out!

Abby
Neben unserem spontan entstandenen “Selfie-Projekt”, haben wir uns auch in den Kopf gesetzt von Ilanz nach Flims zu laufen, um dort den ersten Bus nach Hause zu nehmen. Nach 16 Stunden pausenlosen Stehens / Hüpfens / Springens / Waatens haben wir uns dann aber doch gegen die Wanderung entschieden… Sändu Bändu ich hoffe du kannst uns verzeihen ;D

fusse

 Danke Lumnezia, bis nächstes Jahr!

Touri-Tour

Auch wenn’s schon ein Zeitchen her ist, hat unsere GA-Tour einen Eintrag verdient. Mitte Mai beschlossen wir, einige, uns unbekanntere Teile der Schweiz ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Station 1
Züriii
Natürlich nicht unbekannt, trotzdem aber einen kurzen Stopp wert. Schnell mit dem ETH-Bähnli gefahren, bei Brandy Melville vorbei geschaut und den letzten Teil unserer Viererkette aufgegabelt.

Station 2
Bern – Boll
Durch Bern gebummelt und Bären bestaunt. Dann zu Celias Mama, weil wir dort übernachten durften. Abends dann wieder nach Bern rein; Essen im tibits, Trinken in der Reithalle und anschliessend im Irish Pub. Danach eine sehr amüsante Zugfahrt zurück nach Boll und ab ins Bett.

Station 3
Thun – Schloss Oberhofen
Samstag dann von Bern nach Thun. Dort das schöne Städtchen inkl. Burg angeschaut. Per Schiff dann weiter zum Schloss Oberhofen. Super schön!

Station 4
Lausanne
Abends dann nach Lausanne. Dort ab in die Jugi, Duschen, und abends in der Stadt verlaufen.
Am nächsten Morgen gabs einen Spaziergang am See entlang, da eigentlich ein Schiffsausflug nach Montreux/Schloss Chillon geplant war. Wurde aber nichts draus, da das Schiff (Sonntag sei Dank) nur 2x pro Tag fuhr…

Station 5
Neuchâtel
Stattdessen an den nächsten welschen See und die Sonne genossen.
Dann gings dann auch schon wieder zurück nach Chur, denn am nächsten Tag war Vorlesung angesagt.

There and Back again …

 

In einer spontanen infantilen Phase haben wir Lysander auf eine Schweiz-Tour mitgenommen. Eigentlich ist Lysander der Mitbewohner von Luca. Dieser hat ihn allerdings vernachlässigt, und hat nicht einmal gemerkt, dass Lysander eine Woche weg war.
Jedenfalls ist aus den vielen spassigen Momenten ein Urlaubsvideo entstanden, inspiriert vom Satz “Niemand will deine Urlaubsfotos sehen.”. Viel Spass Ademessi

Das passiert dir nur in Chur…

… 9.00 abends: Du sitzt an der Bushaltestelle Wiesental. An dir läuft eine Frau vorbei. Sie hat einen leeren Einkaufswagen und einen Chihuahua dabei und trägt Overknee Stiefel. Sie wendet sich in Richtung des geschlossenen Manor Food Geschäfts. Plötzlich ruft die Frau nach dem Köter. “ARMANIIIIIII!”

… 3.00 morgens: Du läufst im Welschdörfli vor einem Taxi über den Zebrastreifen. Das Taxi fährt um den Kreisel, hält plöztlich an. Ein Typ steigt aus. “He Du, mit dem weissen Schal!” “Ja?”. Der junge Herr hatte eine Wette mit dem Taxi-Fahrer abgeschlossen: Steigst du ein, bezahlt er einen Franken weniger für die Fahr, tust du es nicht, einen mehr. Etwas skeptisch erwähnst du, dass du aber mit CeliaToast und MountainLuke unterwegs ist. Kein Problem –  alle 3 werden nach Hause gefahren. Danke Ursin!

… Aus dem Nichts heraus werden plöztlich blaue Flecken auf den Boden gemalt. Zukünftige Beam-Stellen?

… Willst du nach dem Ausgang – bzw. nach Mitternacht – irgendetwas essen gleicht das Besorgen eben jenes Kebabs etc. einem Drogendeal. Klopfen an die Tür des Geschäfts. Bestellung aufgeben. Geld durch Türspalt reichen. Kebab wird durch den Türspalt rausgereicht. Der sogenannte Kebab Schwarzmarkt. Wieso? Weil in Chur Essen verkaufen (ausserhalb des Rahmens eines Restaurants) nach Mitternacht verboten ist!

… Ein Vorteil am Ausgang in Chur: underdressed zu sein ist quasi unmöglich! Schliesslich gibt es auch Pyjama Parties inkl. Hüpfburg und allem drum und dran in unseren Clubs.

… Alles was in anderen Städten passiert, findet in Chur auf einem anderen Level statt. Strassenmusikanten haben hier nämlich ihren eigenen Flügel dabei!

… und ein halber Liter Bier kostet im Selig 5 Franken. Ein Kübel, bitte!

… Unter der Woche ist die Stadt von Hipstern bevölkert. Was unter anderem wahrscheinlich auch am Studiengang MultiMediaProductions liegen mag.

… Dr Bus vo Chur hat nicht nur extrem amüsante Werbeplakate, sondern auch ziemlich dreiste Busfahrer. Ist der Bus gefüllt mit Rekruten, gibt es keinen Grund an der nächsten Haltestelle anzuhalten, um noch mehr Leute rein zu lassen – was ja verständlich ist – oder auch um Leute raus zu lassen… Pech gehabt. Viel Spass beim zurück laufen, Zug verpassen und zu spät zur Arbeit kommen. Wobei man mit dem Zuspät kommen sowieso konstant rechnen muss….

… Zurück zu den Rekruten. Die haben nämlich vorallem Donnerstags Abends ihren festen Platz im Churer Stadtbild. Vielleicht weil sie dann die Kasernen räumen müssen, weil die lieben Schäfchen und Esel auf der Kasernenwiese auch mal ein Dach über dem Kopf haben wollen?

… In Chur gibt es die tollsten Plätze. Momentaner Liebling Kategorie weird: Am Kreisel Sepp sis Bänkli. Ein Foto davon gibts im Post “Here Comes the Sun”…

… Momentaner Liebling Kategorie Bierlinää: Die Bier Box. Eine Bar deren Boden mit Bierdeckeln gespickt und deren Wände mit Bieröffnern tapeziert ist. Die Fenster haben Löcher, um zu rauchen – logischerweise. Ausserdem: Schaukeln, keine Theke sondern grosse Kühlschränke und ein Typ mit einem Portemonnaie, Hocker und Tische aus Bierharassen und – das Tollste – die Toiletten sind riesige Bierdosen!!

… Fragt man im Lidl nach einer Gabel kriegt man nicht eine Plastikgabel sondern eine aus Edelstahl.

and the list goes on!