Monat: März 2014

Das passiert dir nur in Chur…

… 9.00 abends: Du sitzt an der Bushaltestelle Wiesental. An dir läuft eine Frau vorbei. Sie hat einen leeren Einkaufswagen und einen Chihuahua dabei und trägt Overknee Stiefel. Sie wendet sich in Richtung des geschlossenen Manor Food Geschäfts. Plötzlich ruft die Frau nach dem Köter. „ARMANIIIIIII!“

… 3.00 morgens: Du läufst im Welschdörfli vor einem Taxi über den Zebrastreifen. Das Taxi fährt um den Kreisel, hält plöztlich an. Ein Typ steigt aus. „He Du, mit dem weissen Schal!“ „Ja?“. Der junge Herr hatte eine Wette mit dem Taxi-Fahrer abgeschlossen: Steigst du ein, bezahlt er einen Franken weniger für die Fahr, tust du es nicht, einen mehr. Etwas skeptisch erwähnst du, dass du aber mit CeliaToast und MountainLuke unterwegs ist. Kein Problem –  alle 3 werden nach Hause gefahren. Danke Ursin!

… Aus dem Nichts heraus werden plöztlich blaue Flecken auf den Boden gemalt. Zukünftige Beam-Stellen?

… Willst du nach dem Ausgang – bzw. nach Mitternacht – irgendetwas essen gleicht das Besorgen eben jenes Kebabs etc. einem Drogendeal. Klopfen an die Tür des Geschäfts. Bestellung aufgeben. Geld durch Türspalt reichen. Kebab wird durch den Türspalt rausgereicht. Der sogenannte Kebab Schwarzmarkt. Wieso? Weil in Chur Essen verkaufen (ausserhalb des Rahmens eines Restaurants) nach Mitternacht verboten ist!

… Ein Vorteil am Ausgang in Chur: underdressed zu sein ist quasi unmöglich! Schliesslich gibt es auch Pyjama Parties inkl. Hüpfburg und allem drum und dran in unseren Clubs.

… Alles was in anderen Städten passiert, findet in Chur auf einem anderen Level statt. Strassenmusikanten haben hier nämlich ihren eigenen Flügel dabei!

… und ein halber Liter Bier kostet im Selig 5 Franken. Ein Kübel, bitte!

… Unter der Woche ist die Stadt von Hipstern bevölkert. Was unter anderem wahrscheinlich auch am Studiengang MultiMediaProductions liegen mag.

… Dr Bus vo Chur hat nicht nur extrem amüsante Werbeplakate, sondern auch ziemlich dreiste Busfahrer. Ist der Bus gefüllt mit Rekruten, gibt es keinen Grund an der nächsten Haltestelle anzuhalten, um noch mehr Leute rein zu lassen – was ja verständlich ist – oder auch um Leute raus zu lassen… Pech gehabt. Viel Spass beim zurück laufen, Zug verpassen und zu spät zur Arbeit kommen. Wobei man mit dem Zuspät kommen sowieso konstant rechnen muss….

… Zurück zu den Rekruten. Die haben nämlich vorallem Donnerstags Abends ihren festen Platz im Churer Stadtbild. Vielleicht weil sie dann die Kasernen räumen müssen, weil die lieben Schäfchen und Esel auf der Kasernenwiese auch mal ein Dach über dem Kopf haben wollen?

… In Chur gibt es die tollsten Plätze. Momentaner Liebling Kategorie weird: Am Kreisel Sepp sis Bänkli. Ein Foto davon gibts im Post „Here Comes the Sun“…

… Momentaner Liebling Kategorie Bierlinää: Die Bier Box. Eine Bar deren Boden mit Bierdeckeln gespickt und deren Wände mit Bieröffnern tapeziert ist. Die Fenster haben Löcher, um zu rauchen – logischerweise. Ausserdem: Schaukeln, keine Theke sondern grosse Kühlschränke und ein Typ mit einem Portemonnaie, Hocker und Tische aus Bierharassen und – das Tollste – die Toiletten sind riesige Bierdosen!!

… Fragt man im Lidl nach einer Gabel kriegt man nicht eine Plastikgabel sondern eine aus Edelstahl.

and the list goes on!

Advertisements

Here Comes the Sun (Tourdurchur)

Hier in Chur ist der Frühling schon im vollen Gange – yaay! Wie lange haben wir auf keine-dicken-Jacken-mehr, Glacé im Park und Kurzferien auf Balkonien gewartet?!

Also haben sich CeliaToast und MerriVader dazu entschlossen einen Touri-Nachmittag in Chur durchzuführen, um euch unsere liebsten Plätze im schönen Chur zu zeigen.

Angefangen bei der HTW (uhuu CeliaToast schwänzt!!) zum obligatorischen Lieblingsglacé-Essen (Gelateria Eviva am Kornplatz macht das beste Eis!) im Park. Anschlissender Spaziergang Richtung Arcas Platz vorbei an MerriVaders Lieblingsladen dem Kuchilada, dann über die Plessur drüber, rechts abgebogen (uuu bad girls!!!) und Richtung Welschdörfli – Churs Antwort auf die Zürcher Langstrasse. Komisch hier bei Tag durch zu laufen! Kurz ein paar Fotos auf dem Amboss vor dem Schall&Rauch gemacht, gespannt in die Fenster des bald eröffnenden FRIDA Hipster Lädelis spähen und weiter Richtung Selig und Octopussy auf dem schmalsten Trottoir der Schweiz laufen. „Sollen wir mal in das kleine Asiaten-Lädeli gehen?“ „Nee, das macht mir Angst!“. Vorbei an kleinen Kindern in Schneeanzügen, die auf dem Brambrüesch schlitteln waren. Hihi und wir in Sonnenbrillen und „das sind keine Jacken!“-Jäggli. Letztes Ziel: „am Kreisel Sepp sis Bänkli“, von dem wir schon lange ein Foto machen wollten! Zum Glück kommt jetzt grade ein Bus Richtung home sweet home, denn unsere Füsse tun langsam weh! Jetzt folgt Ferien auf Balkonien…

ChurSpaziergang02klein ChurSpaziergang03klein
ChurSpaziergang04klein ChurSpaziergang05klein
ChurSpaziergang06klein ChurSpaziergang09klein
ChurSpaziergang13klein ChurSpaziergang07klein
ChurSpaziergang12klein ChurSpaziergang11klein
 ChurSpaziergang10klein ChurSpaziergang08klein
ChurSpaziergang14klein ChurSpaziergang17klein
 ChurSpaziergang15klein ChurSpaziergang20klein
ChurSpaziergang19klein ChurSpaziergang26klein
ChurSpaziergang18klein ChurSpaziergang27klein
ChurSpaziergang24klein ChurSpaziergang23klein

Und nun nichts mehr weiter als ein paar gute Laune Songs:
Rather Be – Clean Bandit feat. Jess Glynne
Happy – Pharrell Williams
Changes – FAUL & Wad Ad vs. Pnau
Here comes the sun – Beatles
und natürlich mein momentanes Mojo: JGL’s Musical Nummer in 500Days of Summer

How To: Hipster Rucksäckli nähen

Für das Fach Digitales Publizieren musst eich letztes Semester ein +\- 100 Sek. Video erstellen, in dem etwas – irgendetwas – erklärt wird.
Ich beschloss ein DIY Video zu machen. Weil ich schon mal so einen Beutel für das letzte Heitere Open Air genäht hatte, wusste ich, wie gross der Zeitaufwand in etwa sein würde…

Entstanden ist ein kurzes Video Tutorial, was vielleicht ja den ein oder anderen zum ein bisschen kreativ sein inspiriert.

Mäntig Morge

Noch ein Tee, ein Kapitel lesen, Youtube abklappern, nochmal umziehen, Mittagessen vorbereiten, Nägel lackieren, auf die Uhr schauen – Schock. In 10 Minuten fährt der Zug.

Zeiteinteilung ist nicht meine Stärke, aber ich denke – und hoffe – dass ich da nicht die Einzige bin.

Video im Rahmen des Digezz Unterrichts.