Autor: merreth

CPH

Better late than never! Der (etwas kurze) CPH Beitrag.

Da es Celia in Kopenhagen etwas zu langweilig wurde so ganz alleine, beschlossen Sarah, Caroline und Merreth, ihr für einige Tage Gesellschaft zu leisten. Also flogen sie an einem regnerischen Mittwoch im November in den hohen Norden.
Dort angekommen mussten wir uns etwas beeilen, weil wir Abends Tickets für das Clean Bandit Konzert im Pumpehuuset hatten. Das war absolut mega toll!!!
An den anschliessenden Tagen haben wir Kopenhagen zu Fuss und einmal sogar per Velo unsicher gemacht. Haben ungezählte Chai Lattes in superkuscheligen Cafes getrunken. Uns über tollen Schmuck und Kleider bei Episode, &otherstories, Urban Outfitters, Topsho & Co. gefreut. Lecker gegessen. Einen spannenden Dokumentarfilm geschaut (Es war CPH DOX – ein Dokumentarfilmfestival). Immer wieder super lecker gegessen.
Alles in allem eine sehr tolle Zeit! Verständlich dass Celia ihr CPH vermisst!

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EXIT oder besser ex it!

Anfang Juli waren vier Freunde und ich am Exit Festival in Novi Sad, Serbien. Das Festival ist eines der ‚best major european festivals‘ und findet in der alten Festungsanlage der Stadt statt. Eine absolut geniale Location!! Die kleineren Bühnen waren jeweils in den Festungsgräben aufgebaut. Man lief durch Tunnels, auf Festungsmauern und Brücken, um von Stage zu Stage zu gelangen. Gewohnt haben wir in der Wohnung eines netten Serben, der uns seine 4-Wände für eine Woche vermietet hatte.

Das Festival war absolut super. Alles war gut organisiert und die Acts waren toll!! Leider haben wir einige Hauptacts aufgrund von späten Znachts und natürlich dem WM-Finale (Schlaaaaand!) verpasst. Ein riesen Spass war auch die Silent Disco, in der man Kopfhörer mit zwei verschiedenen Kanälen bekam. Wer welchen Kanal hörte war dann ganz einfach am Tanzstil zu sehen 😉

Serbien hat mir sehr gut gefallen. Es war ganz anders als ich erwartet hätte… Die Serben sind ein freundliches Völkchen, auch wenn man sich eher mit Händen und Füssen, als in Englisch verständingen mus.

Touri-Tour

Auch wenn’s schon ein Zeitchen her ist, hat unsere GA-Tour einen Eintrag verdient. Mitte Mai beschlossen wir, einige, uns unbekanntere Teile der Schweiz ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Station 1
Züriii
Natürlich nicht unbekannt, trotzdem aber einen kurzen Stopp wert. Schnell mit dem ETH-Bähnli gefahren, bei Brandy Melville vorbei geschaut und den letzten Teil unserer Viererkette aufgegabelt.

Station 2
Bern – Boll
Durch Bern gebummelt und Bären bestaunt. Dann zu Celias Mama, weil wir dort übernachten durften. Abends dann wieder nach Bern rein; Essen im tibits, Trinken in der Reithalle und anschliessend im Irish Pub. Danach eine sehr amüsante Zugfahrt zurück nach Boll und ab ins Bett.

Station 3
Thun – Schloss Oberhofen
Samstag dann von Bern nach Thun. Dort das schöne Städtchen inkl. Burg angeschaut. Per Schiff dann weiter zum Schloss Oberhofen. Super schön!

Station 4
Lausanne
Abends dann nach Lausanne. Dort ab in die Jugi, Duschen, und abends in der Stadt verlaufen.
Am nächsten Morgen gabs einen Spaziergang am See entlang, da eigentlich ein Schiffsausflug nach Montreux/Schloss Chillon geplant war. Wurde aber nichts draus, da das Schiff (Sonntag sei Dank) nur 2x pro Tag fuhr…

Station 5
Neuchâtel
Stattdessen an den nächsten welschen See und die Sonne genossen.
Dann gings dann auch schon wieder zurück nach Chur, denn am nächsten Tag war Vorlesung angesagt.

Das passiert dir nur in Chur…

… 9.00 abends: Du sitzt an der Bushaltestelle Wiesental. An dir läuft eine Frau vorbei. Sie hat einen leeren Einkaufswagen und einen Chihuahua dabei und trägt Overknee Stiefel. Sie wendet sich in Richtung des geschlossenen Manor Food Geschäfts. Plötzlich ruft die Frau nach dem Köter. „ARMANIIIIIII!“

… 3.00 morgens: Du läufst im Welschdörfli vor einem Taxi über den Zebrastreifen. Das Taxi fährt um den Kreisel, hält plöztlich an. Ein Typ steigt aus. „He Du, mit dem weissen Schal!“ „Ja?“. Der junge Herr hatte eine Wette mit dem Taxi-Fahrer abgeschlossen: Steigst du ein, bezahlt er einen Franken weniger für die Fahr, tust du es nicht, einen mehr. Etwas skeptisch erwähnst du, dass du aber mit CeliaToast und MountainLuke unterwegs ist. Kein Problem –  alle 3 werden nach Hause gefahren. Danke Ursin!

… Aus dem Nichts heraus werden plöztlich blaue Flecken auf den Boden gemalt. Zukünftige Beam-Stellen?

… Willst du nach dem Ausgang – bzw. nach Mitternacht – irgendetwas essen gleicht das Besorgen eben jenes Kebabs etc. einem Drogendeal. Klopfen an die Tür des Geschäfts. Bestellung aufgeben. Geld durch Türspalt reichen. Kebab wird durch den Türspalt rausgereicht. Der sogenannte Kebab Schwarzmarkt. Wieso? Weil in Chur Essen verkaufen (ausserhalb des Rahmens eines Restaurants) nach Mitternacht verboten ist!

… Ein Vorteil am Ausgang in Chur: underdressed zu sein ist quasi unmöglich! Schliesslich gibt es auch Pyjama Parties inkl. Hüpfburg und allem drum und dran in unseren Clubs.

… Alles was in anderen Städten passiert, findet in Chur auf einem anderen Level statt. Strassenmusikanten haben hier nämlich ihren eigenen Flügel dabei!

… und ein halber Liter Bier kostet im Selig 5 Franken. Ein Kübel, bitte!

… Unter der Woche ist die Stadt von Hipstern bevölkert. Was unter anderem wahrscheinlich auch am Studiengang MultiMediaProductions liegen mag.

… Dr Bus vo Chur hat nicht nur extrem amüsante Werbeplakate, sondern auch ziemlich dreiste Busfahrer. Ist der Bus gefüllt mit Rekruten, gibt es keinen Grund an der nächsten Haltestelle anzuhalten, um noch mehr Leute rein zu lassen – was ja verständlich ist – oder auch um Leute raus zu lassen… Pech gehabt. Viel Spass beim zurück laufen, Zug verpassen und zu spät zur Arbeit kommen. Wobei man mit dem Zuspät kommen sowieso konstant rechnen muss….

… Zurück zu den Rekruten. Die haben nämlich vorallem Donnerstags Abends ihren festen Platz im Churer Stadtbild. Vielleicht weil sie dann die Kasernen räumen müssen, weil die lieben Schäfchen und Esel auf der Kasernenwiese auch mal ein Dach über dem Kopf haben wollen?

… In Chur gibt es die tollsten Plätze. Momentaner Liebling Kategorie weird: Am Kreisel Sepp sis Bänkli. Ein Foto davon gibts im Post „Here Comes the Sun“…

… Momentaner Liebling Kategorie Bierlinää: Die Bier Box. Eine Bar deren Boden mit Bierdeckeln gespickt und deren Wände mit Bieröffnern tapeziert ist. Die Fenster haben Löcher, um zu rauchen – logischerweise. Ausserdem: Schaukeln, keine Theke sondern grosse Kühlschränke und ein Typ mit einem Portemonnaie, Hocker und Tische aus Bierharassen und – das Tollste – die Toiletten sind riesige Bierdosen!!

… Fragt man im Lidl nach einer Gabel kriegt man nicht eine Plastikgabel sondern eine aus Edelstahl.

and the list goes on!

How To: Hipster Rucksäckli nähen

Für das Fach Digitales Publizieren musst eich letztes Semester ein +\- 100 Sek. Video erstellen, in dem etwas – irgendetwas – erklärt wird.
Ich beschloss ein DIY Video zu machen. Weil ich schon mal so einen Beutel für das letzte Heitere Open Air genäht hatte, wusste ich, wie gross der Zeitaufwand in etwa sein würde…

Entstanden ist ein kurzes Video Tutorial, was vielleicht ja den ein oder anderen zum ein bisschen kreativ sein inspiriert.

all i wanted for christmas

Natürlich hat nicht nur Celia sondern auch meine Wenigkeit Weihnachten gefeiert.
Im Gegensatz zu meinem privaten Grinch (ja – auch bekannt als Celia) liiiiiiiiebe ich die „besinnliche“ Zeit mit all ihrem Trubel.
Nach dem erfolgreichen Guetzlen mit Hilfe von Champagnergläsern als Ausstechformen trat ich Samstag die Heimfahrt nach Zofingen an.

burger.jpgAm 24sten waren wir, wie es die Tradition verlangt, morgens mit Widigers Schlittschuh laufen und andchliessend Essen, während Mama Zuhause den Baum schmückte. Zu meiner grossen Freude kam auch dieses Jahr Linda wieder mit.

Wider Erwarten (und in schmerzlicher Erinnerung an die Strapazen der vorhergehenden Laufversuche auf einem Eisfeld ) habe ich es geschafft nicht umzufallen! Essen waren wir dann im „Chübel“ in Olten – sehr zu empfehlen – wo wir unsere Sportlichkeit mit Cheesburgern und Pommes belohnt haben. Lecker!

Wieder Zuhause wurden die letzten Geschenke eingepackt und sich drei Mal umgezogen… das Übliche also.
Der Heiligabend verlief wie gewohnt – die Weihnachtsgeschichte wurde vorgelesen, es wurde gesungen und anschliessend durften Geschenke ausgepackt werden. Das reinste Fest! Als alles ausgepackt war und wir ein wenig mit unseren Geschenken „gespielt“ hatten, wurde das traditionelle Fondue Chinoise aufgetischt – yum! Der darauf folgendr Kirchenbesuch war, da waren wir alle einer Meinung, abgesehen vom Gesang (aus dem Weihnachtsoratorium) nicht sonderlich festlich und eher langweilig. Naja.

Weihnachtsbaum.jpg

Am 1. Weihnachtstag kam dann der Freund meiner Schwester zum alljährlichen Sauerbraten-Essen. Anschliessend haben wir noch, lle mindestens 2kg schwerer, Activity und das Post It Spiel gespielt. Leider habe ich haushoch verloren – Bud Spencer und Queen Mum sind auch nicht gerade die bekanntesten Persönlichkeiten… naja. Abgerundet wurde der Abend durch eine Runde Billard, bei der natürlich Papa haushoch gewann.

Alles in allem ein sehr schönes und ruhiges Weihnachtsfest – so wie ich es mag 🙂

Am Wochenende waren wir in der Lenzerheide im Hallenbad. Wellness!! Danach gabs yummy Älplermagronen und gemütliches Film schauen bei Luca. Sonntag wurden wir auf dem Weg zur Bushaltestelle zu kleinen Eskimos weil es so sehr schneite!

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PARIS

Letztes Wochenende waren Susanne, Sophie und ich in Paris. Wir flogen von Basel-Mulhouse aus um 10 Uhr morgens und waren dann um 12 da. Unser Flugzeug war eine super kleine Propeller Maschine inklusive möglichen Terroristen. In Paris angekommen, haben wir erstmal unsere Koffer im Hotel abgeladen und eingecheckt. Danach gings dann auch gleich weiter und wir haben uns die Conciergerie – inkl. toller Kunst – angeschaut. Sehr schön war auch La Chapelle. Verrückt wars in der Galerie Lafayette, so viele Leute, trotz Feiertage.

Samstag haben wir dann einen Shopping-Tag eingelegt und Brandy<3Melville, Topshop, Women’s Secret und Zara leer gekauft. Ein Erlebnis war auch Deyrolle, wo man ausgestopfte Tiere, in Mama’s Fall drei Schmetterlinge, kaufen kann. Abends waren wir dann im Le Relais de l’Entrecôte, wo es das beste Entrecôte mit der besten grünen Sauce gibt – Rezept geheim! Muss man min. einmal gewesen sein.
Der anschliessende Bummel über die Champs Elysees war relativ entäuschend; alle Läden zu – auch Sophie’s geliebter Sephora – und aller Prunk weg.

Zum Frühstück haben wir uns dann mit Henrike – Mama’s Studien Freundin – getroffen, die in Paris wohnt. Nach dem lang ersehnten Beautyeinkauf bei Sephore haben wir uns dann noch die Azzedine Alaïa Ausstellung im Museum für Fashion angeschaut. Mir haben die Kleider sehr gut gefallen, aber Sophie und Susanne haben nach der Hälfte genug gehabt und haben sich in den kleinen Park des Museums verzogen. Naja. Nachmittags waren wir dann noch im Marais, was mir weniger, dafür aber S&S viel besser gefiel. Abends gings dann wieder zurück in die Schweiz.

Viel laufen, shoppen, sehen, lachen und reden – ein super Wochenende!

Paris02

La Chapelle

Paris03

Liberté Egalité Fraternité

Paris04

Galerie Vivienne

Paris05

Palais Royal

Paris06
Paris08

Le Relais de l’Entrecôte

Paris15

Champs Elysees

Paris13

Pretty Street 🙂

Paris14

Palais Galliera

   

Napf

Nachdem wir erst eine knappe Stunde lang auf dem falschen Wanderweg unterwegs waren, haben wir den mehr oder weniger schweren Aufstieg begonnen. Nach einigen Trink- und Verschnaufpausen kamen wir dann endlich nach einer guten Stunde mehr oder weniger leichtfüssigen Aufstiegs „auf dem Napf“ an. Dort haben wir uns erstmal ein Bier bzw. Glacé gegönnt. Anschliessend wurde gepicknickt und Sonnen gebadet. Als es dann wieder kühler wurde, haben wir uns an den Abstieg gewagt. Eine gute Entscheidung, denn als wir fast wieder beim Auto waren, wurde es – dank schlechterem Wetter – richtig unheimlich im Wald und wir mussten das Unbehagen regelrecht wegsingen.

Ein sehr schöner Tag mit tollen Erinnerungen, abgesehen vom Muskelkater…

Wandern Gustav